Sozialdemokraten setzen auf die Jugend


SPD: Gemeindeverband mit neuem Vorstand

BÜTTELBORN - Einen neuen Vorstand hat der SPD-Gemeindeverband Büttelborn bei seiner Jahreshauptversammlung am 9. September gewählt. Der Gemeindeverband wird ab sofort von Jörg Haßler als neuem Vorsitzenden vertreten. Stefan Fromm aus Worfelden und Sascha Kreim aus Büttelborn werden ihn als Stellvertreter unterstützen. Die gesamte Vorstandsspitze wurde einstimmig bzw. bei Enthaltung der Kandidaten gewählt.


Zunächst dankten Haßler und der neu gewählte Vorstand Frank Sporck als vorherigem Vorsitzenden des Gemeindeverbandes. Sporck hatte die SPD auf Gemeindeebene die vergangenen sieben Jahre lang geführt. Ebenso kandidierte Martina Weis nicht erneut für das Amt der Kassiererin. Sie bekam ebenso wie Frank Sporck einen Blumenstrauß überreicht.


Der Gemeindeverband hat zum Ziel, die Arbeit der drei SPD-Ortsvereine in Büttelborn, Klein-Gerau und Worfelden zu koordinieren und aufeinander abzustimmen. Seine Hauptaufgabe besteht in der Organisation der Wahlkämpfe zum Bürgermeister sowie auf kommunaler, auf Bundes- und auf Landesebene. „Im Zentrum der Arbeit des Gemeindeverbandes steht die politische Planung. Das bedeutet, dass wir uns um das inhaltliche politische Programm kümmern. In diesem Rahmen werden wir z. B. Ansprechpartner sein, wenn es um Schulungen etwa zu Pressearbeit oder Mitgliederwerbung geht“, erläuterte Jörg Haßler die Ziele des Gemeindeverbandes in den kommenden Monaten.


Neben dem Vorsitzenden und den beiden Stellvertretern wurden Sandra Lind als Schriftführerin und Hein Ruiter als Kassierer einstimmig bzw. bei einer Enthaltung gewählt. Weiterhin gehören mit Ute Ic, Andreas Hoffmann und Karsten Schmidt drei Beisitzer dem Vorstand an. Auch sie wurden alle einstimmig gewählt. Schließlich gilt jeweils ein Vorstandsmitglied der drei Ortsvereine als gesetztes Mitglied im Vorstand des Gemeindeverbandes. Der gewählte stellvertretende Vorsitzende Sascha Kreim sagte zudem: „Wir wollen als Gemeindeverband Hilfestellung geben, damit sich die Ortsvereine künftig auch bei Parteitagen des SPD-Unterbezirks Groß-Gerau inhaltlich positionieren kann.“


Durch Initiativen bei den Parteitagen, können die SPD-Mitglieder so gezielt Einfluss auf die Politik der SPD nehmen. „Bei der SPD ist der Grad der Mitbestimmung wesentlich höher als in mancher anderen Partei“, so Kreim. Durch Mitgliederbefragungen und Parteikonvents suche die SPD auf Bundes-, Landes- sowie auf kommunaler Ebene immer wieder die Rückkopplung zu ihren Mitgliedern. „Man kann auf diesen Wegen die Politik mitgestalten“, unterstreicht auch Jörg Haßler.


Gute Anträge können sogar die Bundes- oder Europapolitik mitbestimmen. „Natürlich muss man sich bewusstmachen, dass es im politischen Prozess normal ist, Kompromisse einzugehen. Aber gute Ideen setzen sich durch und können durch die gute Einbindung der Mitglieder in der SPD eher an Einfluss gewinnen als in stark hierarchisch organisierten Parteien.“ Neben der Organisation von Parteiveranstaltungen, wie dem Neujahrsempfang wird der Bürgermeisterwahlkampf sicher eine der Hauptaufgaben des Gemeindeverbandes werden. „Wir freuen uns schon auf den Wahlkampf“, so Haßler. „Natürlich sind wir mit der Arbeit des jetzigen Bürgermeisters unzufrieden und sind zuversichtlich, dass wir mit einem besseren Kandidaten als dem amtierenden Bürgermeister ins Rennen gehen werden.“


Überall in der Gemeinde sei die sozialdemokratische Handschrift erkennbar und habe die Gemeinde zu einer der beliebtesten Wohnorte in Südhessen gemacht. „Wir werden dagegen kämpfen, dass dieses Erbe verspielt wird. Derzeit sehen wir überall, dass es zu einem Verfall kommt, wenn z. B. öffentliche Gebäude oder Sportplätze nicht gepflegt, sondern lediglich verwaltet werden. Wenn man jetzt mit Sparzwang argumentiert, werden die Investitionen in der Zukunft nur noch weiter steigen“, so Haßler abschließend.

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