SPD stellt Anträge zur Ortskernentwicklung



Drei Anträge hat die SPD-Fraktion gestellt, um die Ortskernentwicklung in Büttelborn nachhaltig voranzubringen.


Zwei der drei Anträge zielen darauf ab, die derzeitige Verkehrssituation in der Mainzer Straße und die Zugänglichkeit zum Gemeindeplatz zu verbessern. So möchte die SPD-Fraktion, dass die Beschilderung des Gemeindeparkplatzes in der Rhönstraße verbessert wird. Hierzu soll bereits in der Mainzer Straße ein Schild aufgestellt werden, das auf den Parkplatz hinweist. „Die Parksituation am Gemeindeplatz ist zu manchen Uhrzeiten chaotisch.


Aus Gesprächen mit vielen Bürgerinnen und Bürgern wissen wir, dass auch Leute, die seit vielen Jahren in Büttelborn wohnen, bei der Parkplatzsuche gar nicht an den Parkplatz in der Rhönstraße denken“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Sascha Kreim. Durch eine bessere Beschilderung soll auf den Parkplatz aufmerksam gemacht werden, damit sich die Parkplatzsituation zumindest zu Stoßzeiten etwas entspannt.


In einem zweiten Antrag fordert die SPD, zu prüfen, ob der auf dem Gemeindeplatz gelegene Taxistand zu herkömmlichen Parkplätzen umgewandelt werden kann. Gleichzeitig soll geprüft werden, ob vor der Sparkasse eine Parkverbotszone eingerichtet werden kann. Hierdurch möchte die SPD die Verkehrsübersicht erhöhen. „Der Parkdruck hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. Gleichzeitig warten am Taxistand auf dem Gemeindeplatz seit Jahren keine Taxis mehr. In der Regel rufen Fahrgäste ein Taxi, wenn sie eines brauchen anstatt sich in der Ortsmitte von Büttelborn auf die Suche nach einem Taxi zu machen“, betont der baupolitische Sprecher der SPD-Fraktion Matthias Wolf.


Auf die künftige Ortskerngestaltung zielt schließlich der dritte Antrag der SPD-Fraktion ab. Um bei der Erarbeitung eines Ortsentwicklungskonzeptes über die Verkehrssituation objektiv im Bilde zu sein, hat die SPD eine qualifizierte Verkehrszählung in der Mainzer Straße zwischen Evangelischer Kirche und der Einmündung in die Rhönstraße beantragt. „Wir wollen wissen, wie viel Verkehr zu exakt definierten Zeiten in der Ortsmitte herrscht“, so Wolf. Die letzte qualifizierte Verkehrszählung liegt bereits einige Jahre zurück. „Wir halten es für unabdingbar, bei der Ortskernentwicklung mit aktuellsten Zahlen zu arbeiten“, erklärt Wolf weiter. Zudem habe die SPD auch festgelegt, dass außerhalb der Ferien mindestens zwischen 7 Uhr und 10 Uhr sowie 15 Uhr und 19 Uhr gezählt werden soll.


Für die Finanzierung schlägt die SPD vor, bereits im Haushaltveranschlagte Mittel für die Gestaltung der Ortsmitte zu verwenden. „Wir treten dafür ein, dass bei der Ortskernentwicklung in Büttelborn ein Konzept entsteht, das die Ortsmitte wieder attraktiv macht. Deshalb befürworten wir hier eine nachhaltige Planung und keinen Schnellschuss“, so Kreim abschließend.

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